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Dokument vom.: 7. 12. 2016 | Archiviert am: 11. 12. 2016 |

20161001_Dokumentiert: Europäische Kommission zu Genossenschaften - Kurs Wirtschaft

Europäische Kommission, in: ArGe RB-17/2016, S. 16-17. Dokumentiert: "Genossenschaften: Durch Kooperation zum Wachstum", "Die Kommission hat soeben eine Mitteilung über die Förderung der Genossenschaften in Europa angenommen. Nur wenige Monate zuvor hatten sich die Mitgliedstaaten über die Annahme einer Verordnung geeinigt, die die Gründung Europäischer Genossenschaften ermöglicht (siehe Pressemitteilung IP/0371071)... In der Mitteilung werden Maßnahmen vorgestellt, die eine stärkere Verbreitung der genossenschaftlichen Unternehmensform in ganz Europa fördern sollen. Sie zielen auf eine erhöhte Außenwirkung, die weitere Verbesserung des einzelstaatlichen Genossenschaftsrechts und einen verstärkten Beitrag der Genosssenschaften zur Gemeinschaftspolitik ab. (...)".

QUELLE:
Europäische Kommission, Pressemitteilung IP/04/266/ Brüssel, 26.2.2004, Dokumenten-Nr. der vollständigen Mitteilung: KOM(2004) 18 endgültig. Die Mitteilung ist abrufbar unter: http://ec.europa.eu/transparency/regdoc/rep/1/2004/DE/1-2004-18-DE-F1-1.Pdf oder http://europa.eu.int/comm/enterprise/entrepreneurship/coop/social-cmaf_agenda/social-cmaf-cooperatives.htm

Dem Quelldokument zugeordnete Kategorie/n: ArGe_Publ. ab 2008• Europäische Kommission• Genossenschaften• -Kurs Wirtschaft

Dokument vom.: 1. 10. 2015 | Archiviert am: 26. 10. 2015 |

20151001_Lötzer_TTIP - Kurs Internat.Politik/Kurs Wirtschaft - Sommer 2015

Rüdiger Lörtzer, in: ArGe RB-14/2015, S. 22. Risiken und Chancen von TTIP. Wichtigstes Thema bei der IG Metall: die ILO-Kernarbeitsnormen und die Zusammenarbeit DGB/AFL-CIO bzw. IG Metall/UAW. Leider blieb nur wenig Zeit für die Diskussion, so dass das Folgende weniger ein Diskussionsbericht aus dem Kurs als eine persönliche Meinungsäußerung des Berichterstatters ist.
Wie viele Themen bei TTIP verhandelt werden, macht das IGM-Material deutlich: tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse, also Zölle, Normen, Schutzvorschriften / öffentliches Beschaffungswesen (Vergabewesen) / Harmonisierung technischer Standards / Schaffung eines Kooperations- und Konsultationsverfahrens für künftige Regulierungen (ein sog. "lebendes Abkommen" / Investitionsschutzkapitel / Liberalisierung des Dienstleistungsbereichs. Diese Themenbreite und die Vereinbarung, dass sie in einem geheimen transatlantischen Verhandlungsprozess zwischen der EU-Kommission und den USA ausgehandelt und nach dem Lissaboner Vertrag innerhalb der EU nur "im Block" abgestimmt werden können, ist ein wichtiger Grund für die verbreitete Kritik an den Verhandlungen. Darüber hinaus ist für die IG Metall die internationalen Solidarität zwischen den Gewerkschaften ein Kernmotiv bei ihrer Kritik an TTIP. Der AFL-CIO, der US-amerikanische Gewerkschaftsverband, hat im Kontext von TTIP die deutschen Gewerkschaften explizit gebeten, in diesem Verhandlungsprozess die Anerkennung der ILO-Kernarbeitsnormen durch den US-Kongress zu verlangen. 6 von 8 dieser Normen - dabei geht es um Streikrecht, das Organisationsrecht in Gewerkschaften, das Recht auf gleiche Bezahlung von männlichen und weiblichen Beschäftigten u.ä. Themen - sind bis heute im US-Kongress nicht ratifiziert und damit nicht in Kraft.

QUELLEN:
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Sichtwort: Globalisierung, Übersichten über die enorme Zunahme und Entwicklung des internationalen Warenhandels und der internationalen Warenproduktion zwischen 1960 und 2012 und über den Rückgang der Zölle. http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/
www.igmetall.de, Eine im Sommer 2015 vorliegende, 73 Seiten umfassende, in regelmäßigen Abständen aktualisierte Folien-Übersicht zum Thema TTIP aus IG Metall-Sicht
Ebenfalls empfehlenswert, aber im Kurs nicht diskutiert:
Eu-Parlament, Ausschuss für internationalen Handel, Bericht mit den Empfehlungen des Europäischen Parlaments an die Kommission zu den Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). Berichterstatter: Bernd Lange. 1.6.2015 - Dokument-Nr. A8-0175/2015 (2014/2228INI))....

Dem Quelldokument zugeordnete Kategorie/n: ArGe_Publ. ab 2008• Lötzer, Rüdiger• bpb Bundeszentrale für politische Bildung• IG Metall• Europäisches Parlament• -Kurs Internationale Politik• -Kurs Wirtschaft

Dokument vom.: 1. 10. 2015 | Archiviert am: 26. 10. 2015 |

20151001_Fochler_Big Data. Einleitung - Kurs Wirtschaft und Kurs Philosoph./Kulturwiss. - Winter 2015

Martin Fochler, in: ArGe RB-14/2015, S. 1. Big Data und die Bürgerrechte. Einleitung. Im Sommer 2014 hatte der Kurs Wirtschaft die technischen Grundlagen der Internetkommunikation und -wirtschaft diskutiert und einen Blick auf die Veränderung industrieller Arbeitsprozesse geworfen. Jetzt hat sich der Kurs mit den sozialen und kulturellen Rückwirkungen der neuen Technologie beschäftigt. Big Data handelt von großen Datenmengen, die im Arbeitsleben, im Gang der Verwaltung und bei der Organisation des Privatlebens anfallen, ereignisnah in großen Datenbanken erfasst und nach Mustern durchsucht werden können. Wegen des Missbrauchs wirtschaftlicher und politischer Macht, den diese Technologie ermöglicht, besteht aktueller politischer Handlungsbedarf vor allem in der Eingrenzung der Kontrollmöglichkeiten, die den Behörden, der Arbeitgeberseite, der Versicherungswirtschaft und der Verkaufswerbung durch das neue Medium zufallen. Darüber hinaus müssen notwendige Regulierungen durch Rechtsetzung und Entwicklung kultureller Normen zum Thema der politischen Diskussion werden.

KURSUNTERLAGEN:
Wigand Ritter, 1.4 Die Einheit des Ortes, der Zeit und der Handlung, in: Allgemeine Wirtschaftsgeographie. Eine systemtheoretisch orientierte Einführung, S. 18f., München/Wien, Oldenburg 1998
Heinz von Foerster, Sicht und Einsicht: Versuche zu einer operativen Erkenntnistheorie. Autorisierte deutsche Fassung von Wolfram K. Köck, S. IX bis XI, S. 43 bis 62, Heidelberg, 1999, Reihe Konstruktivismus und systematisches Denken, ISBN 3-89670-094-4, Carl-Auer-Systeme Verlag und Verlagsbuchhandlung
Dirk Baecker, Studien zur nächsten Gesellschaft, S. 6 bis 27, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1856, Frankfurt a.M. 2007
Peter Schaar, Überwachung total. Wie wir in Zukunft unsere Daten schützen, S. 77 bis 86, 2014, Aufbau Verlag
Frank-Thomas Wenzel, Studie zu Apple Pay und Google Wallet. Boom der digitalen Bezahlsysteme kommt, in: Berliner Zeitung, 10.11.2014
Matthias Loke, Rabattsysteme. Zehn Einkäufe - und der Kunde ist bekannt, in: Berliner Zeitung, 13.11.2014
Christopher Lauer, Die Diktatur der Software. Eine Versicherung will den Lebenswandel ihrer Kunden per App erfassen, in: Tagesspiegel, 22.11.2014
Bundesminister Gesundheit (bmg), Die elektronische Gesundheitskarte. Allgemeine Informationen zur eGK, http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/elektronische-Gesundheitskarte/allgemeine-Informationen-egk.html
Ingrid Maas, Karl Schmitz, Peter Wedde, Datenschutz 2014. Probleme und Lösungsmöglichkeiten. 1. Anforderungen an ein zeitgemäßes Beschäftigungs-Datenschutzrecht, S. 13 bis 22, 2014, Bund-Verlag GmbH, Frankfurt...

Dem Quelldokument zugeordnete Kategorie/n: ArGe_Publ. ab 2008• Ritter, Wigand• Foerster, Heinz von• Baecker, Dirk• Schaar, Peter• Wenzel, Frank-Thomas• Loke, Matthias• Lauer, Christopher• BMG Bundesminister Gesundheit• Maas, Ingrid

Dokument vom.: 30. 11. 2011 | Archiviert am: 25. 06. 2015 |

20111130_Rocker_Internet - Kursbericht Philosophie/Kulturw.

Bruno Rocker in: ARGE RB-08/2011, S. 19-20. Thema: „Aspekte sozialer und gesellschaftlicher Umbrüche aufgrund computervermittelter Netzwerke und Kommunikationsprozesse“. Erörtert wurden die folgenden Texte: David Gelernter, Die Zukunft des Internet. Aus dem Englischen von Michael Adrian. in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.2.2010, S. 23. | Ben Macintyre, Wie das Internet unser Denken verändert. Im Einbaum durchs Internet, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.1.2010 | Dan Wielsch, Lieber ein gefährliches Leben in Freiheit. Wie organisiert man eine Gesellschaft am besten? Der Wilde Westen und das Internet-Protokoll TCP/IP fanden ganz ähnliche Lösungen, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 7.3.2010 | Mercedes Bunz, Das Denken und die Digitalisierung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.1.2011 | Jaron Lanier, Warum die Zukunft uns noch braucht, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.1.2010 | Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer, Im Netz, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.9.2010

WEITERE LITERATURHINWEISE:
Niklas Luhmann, Kommunikationsmedien, S. 190-205; Elektronische Medien, S. 302-315; Die Massenmedien und ihre Selektion von Selbstbeschreibungen, S. 1096-1109, in: Die Gesellschaft der Gesellschaft, 2 Bände, Wissenschaftliche Buchgesellschaft/Suhrkamp, 1997
Olivier Voirol, Digitales Selbst: Anerkennung und Entfremdung, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, Ausgabe 2/2010, Institut für Sozialforschung, Frankfurt/Main.
Vaios Karavas, Das Computer-Grundrecht. Persönlichkeitsschutz unter informationstechnischen Bedingungen, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, Ausgabe 2/2010, Institut für Sozialforschung, Frankfurt/Main.
Bundesverfassungsgericht zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht, Urteil des Ersten Senats vom 27. Februar 2008, BVerfGE 120, 274
Stefan Münker, Emergenz digitaler Öffentlichkeiten, Edition Unseld 26, Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 2009, ISBN 978-3-518-26026-5
Anja Ebersbach, Demokratie im Netz - Wie hilfreich ist das Social Web?, in: Studienreihe, Zivilgesellschaftliche Bewegungen - Institutionalisierte Politik Nr. 19/2011. Sämtliche Ausgaben der Studienreihe unter www.flink-m.de/mittlinks.0.html
Martin Fochler, Entwurf: Was sagt uns der Daumen?, in: Studienreihe, Zivilgesellschaftliche Bewegungen - Institutionalisierte Politik Nr. 19/2011
Maren Ulbrich, München geht online. E-Partizipation in München: MOGDY, in: Studienreihe, Zivilgesellschaftliche Bewegungen - Institutionalisierte Politik Nr. 19/2011[Qellen/Material]

Dem Quelldokument zugeordnete Kategorie/n: ArGe_Publ. ab 2008• Rocker, Bruno• Gelernter, David• Mcintyre, Ben• Wielsch, Dan• Bunz, Mercedes• Lanier, Jaron• Spitzer, Prof. Dr. Dr. Manfred• Luhmann, Niklas• Karavas, Vaios

Dokument vom.: 31. 07. 2009 | Archiviert am: 4. 05. 2015 |

20090731_Fochler, Lötzer_Soziale Stadt - Kursbericht Wirtschaft

Martin Fochler, Rüdiger Lötzer in: ARGE RB-03/2009, S. 3 und S. 6-8. Kurs Wirtschaft (Bericht). Das Thema des Wirtschaftskurses lautete: "Soziale Stadt / Kommunale Politik im Umgang mit sozialen Brennpunkten und Krisengebieten". In einer Gesellschaft, deren Wirtschaft auf der Kapitalverwertung beruht, kommt dem Staat neben seiner Ordnungsfunktion die Aufgabe der Bereitstellung öffentlicher Güter und Leistungen zu. Die unterschiedlichen Definitionen und Konzepte dieses "soziale Raums" wurden anhand der unten angegebenen Texte diskutiert.

QUELLEN:
Carl Schmitt, Nehmen/Teilen/Weiden, S. 489-504, in: Carl Schmitt, Verfassungsrechtliche Aufsätze aus den Jahren 1924-1954. Materialien zu einer Verfassungslehre, Duncker & Humblot, Berlin 1958
Stephan Günzel, Philosophie, S. 89-108, in: Handbuch Sozialraum, hrsg. von Fabian Kessl, Christian Reutlinger, Susanne Mauer, Oliver Frey, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005
Wolfgang Mack, Joachim Schröder, Schule und lokale Bildungspolitik, S. 337-352, ebd.
Hans Hoch, Ulrich Otto, Bürgerschaftliches Engagement und Stadtteilpolitik, S. 493-510, ebd.
Hartmut Häußermann, Jens Wurtzbacher, Stadterneuerungspolitik und Segregation, S. 513-528, ebd.
Dieter Läpple, Essay über den Raum. Für ein gesellschaftswissenschaftliches Raumkonzept, in: H. Häußermann et.al., Stadt und Raum, Centaurus Verlag, Pfaffenweiler 1991
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Das Programm Soziale Stadt (Auszug), Bonn 2008
Jörg Detjen, DIE LINKE Köln, Mitglied der Lenkungsgruppe des Kölner Bürgerhaushaltes, "Das Konzept Bürgerhaushalt. Das Kölner Beispiel", vorgestellt auf einer Tagung in Duisburg, 21.11.2008

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