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Dokument vom.: 13. 04. 2017 | Archiviert am: 1. 05. 2017 |

20170413_Weiss.Stülpe.Sinti.HH

Inge Weiss, Surya Stülpe (Interviewpartnerin) in: PB Nr. 4 / 2017, S18, „Unser Anblick, unsere Anwesenheit haben immer gestört!“ Ein Interview mit Inge Weiß, Hamburger Sintezza und Leiterin der Beratungsstelle des Landesvereins der Sinti in Hamburg über die Diskriminierung von Sinti und Roma in Hamburg nach 1945. Als Kind erfährt Inge Weiß den Teufelskreis von als anders stigmatisiert, dann ausgeschlossen aus den üblichen Kommunikationen, dann zurückgezogen auf eine eigene Gemeinschaft und dann erneut stigmatisiert: „Die wollen ja nicht.“ Dann sollen sie sich assimilieren – mit Gewalt in allen ihren Formen: Umsiedelung in schlechte Wohngegenden, schlechter Wohnraum, unbezahlbare Mieten. Der Widerstand dagegen wird erschwert durch die sogenannte „Zweite Schuld“: Naziverbrechen an Roma und Sinti werden 1956 vom Bundeserfassungsgericht unerträglich relativiert. Bis heute muss der Respekt eingefordert werden, sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf institutioneller Ebene.

S18 „Unser Anblick, unsere Anwesenheit haben immer gestört!“ Ein Interview mit Inge Weiß, Hamburger Sintezza und Leiterin der Beratungsstelle des Landesvereins der Sinti in Hamburg

Dem Quelldokument zugeordnete Kategorie/n: PB2017• Stülpe, Surya• Weiss, Inge• Sinti-LV-Hamburg