Politische Berichte Nr.03/2024 (PDF)14c
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Elbtower

Martin Fochler, München. Laut NDR (21.5.) sagte der Fraktionsvorsitzende der SPD in der Hamburger Bürgerschaft Dirk Kienscherf, „in Zukunft könne es auch darum gehen, ob tatsächlich ein Abriss infrage käme. Es werde kein Steuergeld in den Wolkenkratzer fließen.“ Die Suche der Insolvenzverwaltung nach Investoren für die Vollendung des bei 100 Metern (geplant: 245 m) im Rohbau stecken gebliebenen Bauwerks ist bislang vergeblich. Das Nachrichtenportal NTV zitiert aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Sprecherin der Linksfraktion für Stadtentwicklung, Heike Sudmann, von Januar dieses Jahres: „Im theoretischen Fall einer Nichtverwertung (des bestehenden Bauwerks) hätte die FHH (Freie und Hansestadt Hamburg) die Kosten eines etwaigen Rückbaus zu tragen“, sowie mit der Aussage: „Es wurde bereits so viel Beton und Zement für den aktuell 100 Meter hohen Elbtower verbaut, dass auch aus ökologischer Sicht ein Abriss fragwürdig wäre.“ Im Bürger*innenbrief 1 von Ende April (S. 17–19) berichtet Markus Fiedler, Initiative Dessauer Ufer, AG OST, mit Fotos von Miguel Ferraz reich bebildert, von der Aktion „Wer geht, macht Platz! – Die performative Übernahme des Elbtowers durch die AG OST“2 von Ideen zur Korrektur des städtebaulichen Fehlers.

Abb. (PDF): 1 www.linksfraktion-hamburg.de/wp-content/uploads/2024/04/BB_Sudmann_Boeddinghaus_2024-04_web.pdf 2 info@ag-ost.org | sokönnenwirnichtarbeiten.de. | Abbildung (screen): www.instagram.com/ag_ost/