Martin Fochler, in: ArGe RB-12/2014, S. 7-11. Regional- und Strukturpolitik als Thema der politischen Bildung - Zur Einleitung. Das Thema Regional- und Strukturpolitik findet langsam seinen Platz auch in den Diskussionen der linken Öffentlichkeit. Material dieser Diskussion sind zum einen die Planungsunterlagen der Kommunen, der Länder, des Bundes und der EU, zum anderen die erarbeiteten politischen-programmatischen Positionen der Parteien und die in Konflikten entwickelten Positionen zivilgesellschaftlicher Initiativen. Der Kurs Wirtschaft der Linken Schule hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit diesem Thema beschäftigt. Zu Kursbeginn deshalb eine kleine Übersicht zum bisherigen Stand unserer Arbeit am Gegenstand.

INHALT DER MATERIALMAPPE:
Alexander Hamedinger, Ökonomie, in: Handbuch Sozialraum, hrsg. von Fabian Kessl, Christian Reutlinger, Susanne Mauer, Oliver Frey, S. 67 - 88, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005
Prof. Dr. Ute Mager, Ljuba Sokol (Wiss.Mitarb.), Gemeingebrauch im Recht der öffentlichen Sachen, in: JURA Heft 12/2012, S. 913 - 922
Wikipedia, Recht der öffentlichen Sachen
Philipp Andreas Maennle, Regionalstadt als Leitbild?, ISBN 978-3640130269, Grin Verlag
Alfred Weber, Schriften zur industriellen Standortlehre. Eine biografische Skizze, in: Alfred Weber Gesamtausgabe, Bd. 6, hrsg. v. Hans G. Nutzinger, Richard Bräu, Eberhard Demm, Walter Witzenmann, 1998, Metropolis Verlag, ISBN 3-89518-106-4,1998
Ders., Industrielle Standortlehre. Allgemeine Theorie, Einleitung, a.a.O.
Ders., Europa als Weltindustriezentrum und die Idee der Zollunion. Eine Standortbetrachtung, a.a.O.
Berufsakademie Mosbach, Standortpolitik und -auswahl, Foliensammlung, 2006 (Internetquelle)
Peter Fuß, Ernst & Young, European Automotiv, Survey 2013, Survey Results
IBM Deutschland, Das Beschäftigungsmodell der Zukunft, 2011 [mehr]
Stichworte: Fochler, Martin •  Fuß, Peter (Ernst & Young) •  Hamendinger, Alexander •  Maennle, Philipp Andreas •  Mager, Prof. Dr. Ute •  Sokol, Ljuba •  Weber, Alfred •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

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Wolfgang Freye, in: ArGe RB-12/2014, S. 18 - 19. Überlebenskonzepte für einen Landkreis in "Randlage". Vortrag von und Diskussion mit Michaele Sojka, linke Landrätin im Altenburger Land. "Leben, Arbeiten und Wohnen im Altenburger Land" hieß der Power-Point-Vortrag der Landrätin. Der Kreis in Thüringen ist arm. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Verwaltung liegt deshalb auf der Entwicklung der wirtschaftlichen Strukturen. Weil viele Einwohner/innen zur Arbeit im Großraum Leipzig pendeln, wurde lange für die S-Bahn-Anbindung nach Leipzig gekämpft. Wirtschaft ist jedoch nicht alles. Das Leitbild des Kreises lautet "wirtschaftsstark, familienfreundlich, kulturvoll". Der Vortrag zeigte viele Beispiele, wie dieses Leitbild verwirklicht wurde und wird.[mehr]
Stichworte: Freye, Wolfgang •  Sojka, Michaele •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

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Rolf Gehring, in: ArGe RB-12/2014, S. 12 - 13. Über die Widmung öffentlicher Güter. Einer der gedanklichen Ausgangspunkte des Kurses war die Diskussion folgender Fragen: Wie werden die Zwecke und die Nutzung öffentlicher Sachen bestimmt? Wie werden die verschiedenen Zwecke, die einzelne Nutzergruppen verfolgen, eingehegt? Hierzu hatten wir den untenstehenden Fachaufsatz gelesen. Sich - bezogen auf öffentliche Sachen - mit den (rechtlichen) Verfahren und der Verfasstheit dieser Verfahren genauer zu befassen, dürfte für die kommunalpolitische Arbeit der LINKEN von größter Bedeutung sein.

QUELLE:
Prof. Dr. Ute Mager, Ljuba Sokol (Wiss.Mitarb.), Gemeingebrauch im Recht der öffentlichen Sachen, in: JURA Heft 12/2012, S. 913 - 922 [mehr]
Stichworte: Gehring, Rolf •  Mager, Prof. Dr. Ute •  Sokol, Ljuba •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

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Thorsten Jannoff, in: ArGe RB-12/2014, S. 13 - 15. Philipp Andreas Maennle: "Regionalstadt als Leitbild?". Eine Zusammenfassung. Der Autor beginnt mit der Feststellung, dass der Begriff "Stadt" bzw. jenes, was damit verbunden wird, nicht mehr aktuell scheint. Das verdeutlichen Begriffe wie Stadtraum oder verstädterte Region. Vor diesem Hintergrund stellt er die Frage nach der Zukunft und Entwicklung der Stadt. Dabei falle der Region eine Schlüsselrolle zu. Wie soll die Region aussehen und strukturiert werden, wie und von wem gesteuert, wie gewinnt sie Legitimität und taugt das Regionalstadt-Modell überhaupt als Leitbild? Um das zu klären, definiert der Autor zunächst den Begriff "Leitbild" und dann den Begriff "Stadt".

QUELLE:
Philipp Andreas Maennle, Regionalstadt als Leitbild?, ISBN 978-3640130269, Grin Verlag [mehr]
Stichworte: Jannoff, Thorsten •  Maennle, Philipp Andreas •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

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Karl-Helmut Lechner in: ArGe RB-12/2014, S. 1-7. Religion und Säkularisierung. Wie säkular ist unsere Gesellschaft? - Kursbericht Philosophie/Kulturwissenschaften. Als Marxisten standen wir fest in der Tradition der Aufklärung, nach der Religion im Laufe einer modernen, emanzipatorischen gesellschaftlichen Entwicklung gerade zu gesetzmäßig absterben, allenfalls sich ins Private verflüchtigen würde. Das Gegenteil scheint heute der Fall zu sein. Von der "Wiederkehr der Götter" oder "De-Säkularisation" wird in der wissenschaftlichen Literatur gesprochen. In modernen Gesellschaften, z.B. den USA, scheint es kein Spannungsverhältnis zwischen Religion und Moderne zu geben. In drei Schritten haben wir uns der Thematik genähert: Zunächst Klärung der modernen religionssoziologischen Methodik bezogen auf die Frage, was Religion ist. Darauf aufbauend Untersuchung unterschiedlicher Theorien zur "Säkularisierung". Und drittens haben wir uns mit der Frage nach der realen politischen und ökonomischen Macht von Religion in unserer Gesellschaft beschäftigt.

KURSMATERIALIEN:
Immanuel Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793), Reclam 1231, S. 201ff.
Ders., Über Pädagogik (1803), in: Immanuel Kants gesammelte Schriften, Bd. IX, S. 493ff.
Ders., Kritik der reinen Vernunft (1787), KrV B664
Friedrich Daniel Schleiermacher, Über die Religion, Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern (1799), S. 29, 34, 50, Reclam 8313
Ders., Glaubenslehre (1830), 2. überarbeitete Auflage, 1830/31, Band I, § 3, § 49
Niklas Luhmann, Funktion der Religion, S. 26, Frankfurt 1997
Ders., Die Religion der Gesellschaft, S. 14ff., S. 320, Frankfurt 2002
Ders., Zur Ausdifferenzierung der Religion, Frankfurt 1989
Detlef Pollack, Was ist Religion? Probleme der Definition, in: Zeitschrift für Religionswissenschaft. Band 3, Heft 2, Seiten 163–190, ISSN (Online) 2194-508X, ISSN (Print) 0943-8610, September 1995
Ders., Säkularisierung - ein moderner Mythos? Studien zum religiösen Wandel in Deutschland, 2. durchgesehene Auflage, ISBN: 3161520068, Tübingen 2012, Mohr Siebeck GmbH
fowid, (Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland), http://fowid.de/
Niklas Luhmann, "Ich denke primär historisch". Religionssoziologische Perspektiven. Gespräch mit Fragen von Detlef Pollack, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Heft 9, 1991, S. 937 - 956, ISSN 0012-1045
Gerhard Czermak, § 1 Zur Geschichte der Religionsfreiheit und Trennung von Staat und Kirche, in: Religions- und Weltanschauungsrecht, S. 1 - 12, ISBN 978-3-540-72049-2
Detlef Pollac[mehr]
Stichworte: Lechner, Karl-Helmut  •  Czermak, Gerhard •  Kant, Immanuel •  Kirche/Religion •  Luhmann, Niklas •  Pollack, Detlef •  Schleiermacher, Friedrich Daniel •  xxx-Kurs Philosophie/Kulturw. •  xxxArGe-B

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Rüdiger Lötzer, in: ArGe RB-12/2014, S. 16 - 18. Sozialreformer und Freihändler - Alfred Webers "Schriften zu industriellen Standortlehre". Wir befassten uns mit modernen Theorien zur Standortpolitik von Unternehmen, speziell mit der industriellen Standortpolitik bzw. den Theorien dazu, und mit entsprechenden modernen Anwendungen dieser Theorien am Beispiel der Automobil- und IT-Branche. Im Zentrum standen dabei die Schriften von Alfred Weber. Der Bruder von Max Weber gilt als Begründer und wichtigster Theoretiker der "industriellen Standortlehre". Seine Schriften gelten noch heute als grundlegend für diesen Zweig der Nationalökonomie.

QUELLEN:
Alfred Weber, Schriften zur industriellen Standortlehre. Eine biografische Skizze, in: Alfred Weber Gesamtausgabe, Bd. 6, hrsg. v. Hans G. Nutzinger, Richard Bräu, Eberhard Demm, Walter Witzenmann, 1998, Metropolis Verlag, ISBN 3-89518-106-4,1998
Ders., Industrielle Standortlehre. Allgemeine Theorie, Einleitung, a.a.O.
Ders., Europa als Weltindustriezentrum und die Idee der Zollunion. Eine Standortbetrachtung, a.a.O.
Berufsakademie Mosbach, Standortpolitik und -auswahl, Foliensammlung, 2006 (Internetquelle)
Peter Fuß, Ernst & Young, European Automotiv, Survey 2013, Survey Results
IBM Deutschland, Das Beschäftigungsmodell der Zukunft, 2011 [mehr]
Stichworte: Lötzer, Rüdiger •  Fuß, Peter (Ernst & Young) •  Weber, Alfred •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

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Hanne Reiner, Brigitte Wolf in: ARGE RB-12/2012, S. 20. Protokoll der Mitgliederversammlung der ArGe "Konkrete Demokratie - soziale Befreiung" am 2.1.2014 in Erfurt. Tagesordnung: 1. Allgemeine Aussprache über die anstehenden Wahlen: In der Diskussion wurden die Europawahlen und Kommunalwahlen 2014 thematisiert. Über das Europawahl-Programm gibt es parteiintern heftige Auseinandersetzungen. Die "Politischen Berichte" werden sich in der Januarausgabe diesem Thema widmen und konstruktive Kritik betreiben.
2. Bericht über die Aktivitäten der ArGe, Kooperation mit der fds: Wolfgang Freye berichtet über die ArGe-Aktivitäten seit der letzten Sprecher/innen-Wahl. Die ArGe hat 126 Mitglieder, es gab 6 Sommer- und Winterschulen, die Teilnehmerzahl ist konstant. Wegen der Bundestagswahl fand im Sommer 2013 nur ein "Wirtschaftskurs" in München statt.
Bis 2011 hatte die ArGe ein beratendes Mandat im Bundesausschuss, welches durch Änderung der Beschlusslage des Bundesparteitages entfallen ist. Unser Sprecher hat regelmäßig an den Zusammenkünften des Parteivorstandes mit den Zusammenschlüssen teilgenommen.
In den vergangenen Monaten haben Gespräche mit dem Forum demokratischer Sozialisten (fds) über eine Intensivierung der bisherigen Kooperation stattgefunden. Unsererseits sind eine gemeinsame Tagung pro Jahr und regelmäßige Beiträge in Publikationen denkbar. Der Bundesvorstand des fds begrüßt grundsätzlich eine stärkere Kooperation und lädt die ArGe-Mitglieder zur Doppelmitgliedschaft ein, die nach unserem Statut möglich ist.
3. Finanzbericht: Aufgrund unseres hohen Spendenaufkommens sind die Finanzkürzungen für die Zusammenschlüsse für die ArGe verkraftbar. Wir werden 2014 1.782 € erhalten. 4. Wahl der Sprecher/innen: In geheimer Wahl, einstimmig und ohne Enthaltungen wurden Brigitte Wolf und Wolfgang Freye wiedergewählt. 5. Wahl von Delegierten mit beratender Stimme zum Bundesparteitag 2014/2015: In geheimer Wahl wurden einstimmig Brigitte Wolf und Wolfgang Freye als Delegierte gewählt. Als stellv. Delegierte wurden Christiane Schneider einstimmig und Thorsten Jannoff bei 1 Enthaltung gewählt. 6. Bericht aus den Arbeitsgruppen: entfällt. 7. Nächste Schulungstermine: Sommerschule Do. 14. bis Sa. 16.8.2014, Winterschule Fr. 2. bis So. 4.1.2015. 8. Sonstiges: Es werden verschiedene organisatorische Hinweise gegeben.[mehr]
Stichworte: Reiner, Hanne •  Wolf, Brigitte •  xxx-Mitgliederversammlung •  xxxArGe-B

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Karl Helmut Lechner, in: Arge Rundschreiben Nr. 12, Feb. 2014. Wie säkular ist unsere Gesellschaft? Bericht über die Arbeit der Gruppe „Philosophie“ der Winterschule der ARGE „Demokratie und soziale Befreiung“ im Januar 2014 in Erfurt. | Vorgestellt werden Interpretationen religiösen Denkens von Auguste Comte (1798 bis 1857) bis Niklas Luhmann (1922 bis 1998). Erörtert wird die Vorstellung des Verschwindens von Religion mit der Entwicklung von Wissenschaft und Technik. Fazit: "Die unaufhörliche Erweiterung des Wissens verunsichert zugleich das Individuum. Die Erfahrung von weltweit umsichgreifenden Krisen und Kriegen lassen den Einzelnen orientierungslos zurück. Die Zunahme der Komplexität von Welt und Gesellschaft erzeugt für das Selbstgefühl einen erhöhten Bedarf an Sicherheit. Es ist auch heute schwer vorstellbar, dass Menschen in Sinnkrisen oder um Unheil abzuwehren plötzlich ganz aufhören, auf die Angebote von Religion zurückzugreifen. Dies kann immer zu neuer, rigider Religiosität führen; aber in gleicher Weise auch immer zu dem Wunsch nach emanzipatorischem rationalem Begreifen und solidarischen Handeln. Rationalität und Obskurantismus verbreiten sich eben nicht nur oftmals mit derselben Geschwindigkeit — sie passen auch oft in ein und denselben Kopf.". Umfang: 6 Seiten A4.
Stichworte: Lechner, Karl-Helmut  •  xxxArGe-B

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