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dok,PB18/1987,03 ~2kbAufruf von Birlik Yolu, Dibaf, Gercek ADK, KKDK, Komkar, Kurdkom.Auszüge aus dem Aufruf zu Protestaktionen vor türkischen Konsulaten in Hamburg, Düsseldorf und Nürnberg.
pbr,dok,PB18/1987,12 ~10kbTürkei • Die Angehörigen kämpfen an der Seite der politischen Gefangenen.Der "Solidaritätsverein mit den Angehörigen von Veruteilten und Inhaftierten" (TAYAD) führt in der Türkei Solidaritätsaktionen mit dem Hungerstreik der politischen Gefangenen durch • Eine Delegation aus Hamburg und Westberlin informierte sich in Istanbul über den Kampf von TAYAD • Der Zusammenschluß der Angehörigen • Die Situation der politischen Gefangenen • Aus der Erklärung von Ali Aslan und Ertugrul Mavioglu, Gefangene im Hungerstreik.
han,FAU/R,PB18/1987,16 ~1kbBild: Streik der Lederarbeiter in der Türkei3500 Arbeiter der Lederindustrie seit Wochen im Streik für Lohnerhöhungen, Verringerung der Arbeitszeiten u.a.
rac,PB18/1987,21 ~1kbDiesjährige Ausländerwoche für mehr Rechte.DGB und Kirchen veranstalten "Woche der ausländischen Mitbürger" • In diesem Jahr werden mehr Rechte für Ausländer in Betrieben, Selbstverwaltungsorganen der Sozialversicherungen und das kommunale Wahlrecht gefordert.
gba,PB18/1987,21 ~1kbAsylbewerber in Lebensmittelgeschäft erwürgt.20-jähriger Iraner in Tübingen von drei Angestellten zu Tode gewürgt • Staatsanwaltschaft ermittelt nur wegen Körperverletzung mit Todesfolge • Proteste und Demonstrationen, Filiale mußte schließen • an der Trauer-Demonstration beteiligten sich 2000 • Kritik an der Regierung und der geschürten Ausländerhetze.
roh,PB18/1987,21Bild: Hungerstreik von ERNK-Sympathisanten abgebrochen.Protest gegen die Hausdurchsuchungen bei kurdischen Vereinen und die Beschlagnahmung von 700000 DM.
hep,PB18/1987,23 ~2kbRoma und Sinti • Berechtigte Forderungen der Roma und Sinti unterstützen.Rassistische Diskriminierung von Roma und Sinti durch Polizei, Behörden und Presse in Hamburg • Rechtsradikale fühlen sich zu Anschlägen ermutigt • Hamburger Wohnwagengesetz von 1959 behindert seßhaftwerden • Sozialwohnungen werden in der Regel verweigert.
lsc,dok,PB18/1987,26 ~7kbAsylpolitik in Bayern • Die Flüchtlinge boykottieren die Sammelverpflegung.Initiativen haben sich zum "Bayerischen Flüchtlingsrat" zusamengeschlossen • Widerstand gegen die CSU-Politik, insbesondere gegen die Zwangsverpflegung • Regierung rechtfertigt diese als "Mittel der Abschreckung" • Protestierende Flüchtlinge schreiben offenen Brief an Kohl und Strauß.