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PDF-Dok. vom: 1. 10. 2015 Katalogeintrag vom: 2015 10. 26. Fundstelle: 20151001_Fochler_Big Data. Einleitung - Kurs Wirtschaft und Kurs Philosoph./Kulturwiss. - Winter 2015 Martin Fochler, in: ArGe RB-14/2015, S. 1. Big Data und die Bürgerrechte. Einleitung. Im Sommer 2014 hatte der Kurs Wirtschaft die technischen Grundlagen der Internetkommunikation und -wirtschaft diskutiert und einen Blick auf die Veränderung industrieller Arbeitsprozesse geworfen. Jetzt hat sich der Kurs mit den sozialen und kulturellen Rückwirkungen der neuen Technologie beschäftigt. Big Data handelt von großen Datenmengen, die im Arbeitsleben, im Gang der Verwaltung und bei der Organisation des Privatlebens anfallen, ereignisnah in großen Datenbanken erfasst und nach Mustern durchsucht werden können. Wegen des Missbrauchs wirtschaftlicher und politischer Macht, den diese Technologie ermöglicht, besteht aktueller politischer Handlungsbedarf vor allem in der Eingrenzung der Kontrollmöglichkeiten, die den Behörden, der Arbeitgeberseite, der Versicherungswirtschaft und der Verkaufswerbung durch das neue Medium zufallen. Darüber hinaus müssen notwendige Regulierungen durch Rechtsetzung und Entwicklung kultureller Normen zum Thema der politischen Diskussion werden.

KURSUNTERLAGEN:
Wigand Ritter, 1.4 Die Einheit des Ortes, der Zeit und der Handlung, in: Allgemeine Wirtschaftsgeographie. Eine systemtheoretisch orientierte Einführung, S. 18f., München/Wien, Oldenburg 1998
Heinz von Foerster, Sicht und Einsicht: Versuche zu einer operativen Erkenntnistheorie. Autorisierte deutsche Fassung von Wolfram K. Köck, S. IX bis XI, S. 43 bis 62, Heidelberg, 1999, Reihe Konstruktivismus und systematisches Denken, ISBN 3-89670-094-4, Carl-Auer-Systeme Verlag und Verlagsbuchhandlung
Dirk Baecker, Studien zur nächsten Gesellschaft, S. 6 bis 27, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1856, Frankfurt a.M. 2007
Peter Schaar, Überwachung total. Wie wir in Zukunft unsere Daten schützen, S. 77 bis 86, 2014, Aufbau Verlag
Frank-Thomas Wenzel, Studie zu Apple Pay und Google Wallet. Boom der digitalen Bezahlsysteme kommt, in: Berliner Zeitung, 10.11.2014
Matthias Loke, Rabattsysteme. Zehn Einkäufe - und der Kunde ist bekannt, in: Berliner Zeitung, 13.11.2014
Christopher Lauer, Die Diktatur der Software. Eine Versicherung will den Lebenswandel ihrer Kunden per App erfassen, in: Tagesspiegel, 22.11.2014
Bundesminister Gesundheit (bmg), Die elektronische Gesundheitskarte. Allgemeine Informationen zur eGK, http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/elektronische-Gesundheitskarte/allgemeine-Informationen-egk.html
Ingrid Maas, Karl Schmitz, Peter Wedde, Datenschutz 2014. Probleme und Lösungsmöglichkeiten. 1. Anforderungen an ein zeitgemäßes Beschäftigungs-Datenschutzrecht, S. 13 bis 22, 2014, Bund-Verlag GmbH, Frankfurt a Stichworte: Fochler, Martin •  Baecker, Dirk •  Benner, Christiane •  BMG Bundesminister Gesundheit •  EU-Parlament •  Foerster, Heinz von •  Lauer, Christopher •  Loke, Matthias •  Maas, Ingrid •  Ritter, Wigand

PDF-Dok. vom: 1. 10. 2015 Katalogeintrag vom: 2015 10. 26. Fundstelle: 20151001_Lötzer_TTIP - Kurs Internat.Politik/Kurs Wirtschaft - Sommer 2015 Rüdiger Lörtzer, in: ArGe RB-14/2015, S. 22. Risiken und Chancen von TTIP. Wichtigstes Thema bei der IG Metall: die ILO-Kernarbeitsnormen und die Zusammenarbeit DGB/AFL-CIO bzw. IG Metall/UAW. Leider blieb nur wenig Zeit für die Diskussion, so dass das Folgende weniger ein Diskussionsbericht aus dem Kurs als eine persönliche Meinungsäußerung des Berichterstatters ist.
Wie viele Themen bei TTIP verhandelt werden, macht das IGM-Material deutlich: tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse, also Zölle, Normen, Schutzvorschriften / öffentliches Beschaffungswesen (Vergabewesen) / Harmonisierung technischer Standards / Schaffung eines Kooperations- und Konsultationsverfahrens für künftige Regulierungen (ein sog. "lebendes Abkommen" / Investitionsschutzkapitel / Liberalisierung des Dienstleistungsbereichs. Diese Themenbreite und die Vereinbarung, dass sie in einem geheimen transatlantischen Verhandlungsprozess zwischen der EU-Kommission und den USA ausgehandelt und nach dem Lissaboner Vertrag innerhalb der EU nur "im Block" abgestimmt werden können, ist ein wichtiger Grund für die verbreitete Kritik an den Verhandlungen. Darüber hinaus ist für die IG Metall die internationalen Solidarität zwischen den Gewerkschaften ein Kernmotiv bei ihrer Kritik an TTIP. Der AFL-CIO, der US-amerikanische Gewerkschaftsverband, hat im Kontext von TTIP die deutschen Gewerkschaften explizit gebeten, in diesem Verhandlungsprozess die Anerkennung der ILO-Kernarbeitsnormen durch den US-Kongress zu verlangen. 6 von 8 dieser Normen - dabei geht es um Streikrecht, das Organisationsrecht in Gewerkschaften, das Recht auf gleiche Bezahlung von männlichen und weiblichen Beschäftigten u.ä. Themen - sind bis heute im US-Kongress nicht ratifiziert und damit nicht in Kraft.

QUELLEN:
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Sichtwort: Globalisierung, Übersichten über die enorme Zunahme und Entwicklung des internationalen Warenhandels und der internationalen Warenproduktion zwischen 1960 und 2012 und über den Rückgang der Zölle. http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/
www.igmetall.de, Eine im Sommer 2015 vorliegende, 73 Seiten umfassende, in regelmäßigen Abständen aktualisierte Folien-Übersicht zum Thema TTIP aus IG Metall-Sicht
Ebenfalls empfehlenswert, aber im Kurs nicht diskutiert:
Eu-Parlament, Ausschuss für internationalen Handel, Bericht mit den Empfehlungen des Europäischen Parlaments an die Kommission zu den Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). Berichterstatter: Bernd Lange. 1.6.2015 - Dokument-Nr. A8-0175/2015 (2014/2228INI)). www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2f%2fEP%2f%2fNONSGML%2bREPORT%2bA8-2015 Stichworte: Lötzer, Rüdiger •  bpb Bundeszentrale für politische Bildung •  EU-Parlament •  IG Metall •  xxx-Kurs Internationale Politik •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

PDF-Dok. vom: 7. 12. 2016 Katalogeintrag vom: 2016 12. 11. Fundstelle: http://www.linkekritik.de/fileadmin/DOK/SP2_Periodika/ArGe_RS/20161015-ArGe_RB_17.pdf#page=11 20161001_Cornides_Europäische Sozialpolitik - Kursbericht Philosophie/Kulturwiss. Christoph, Cornides in: ArGe RB-17/2016, S. 11. Zur europäischen Sozialpolitik. Umsetzende Sozialpolitik liegt weitgehend in den Händen der einzelnen Nationalstaaten. Es fehlt ein gemeinsames "Europäisches Sozialmodell", ganz zu schweigen von einer abgestimmten Integration- bzw. Angleichungspolitik sozialer Sicherungssysteme in Richtung gemeinsamer sozialer Mindeststandards und sozialer BürgerInnenrechte in der EU und in Europa. "Europäische Sozialpolitik muss stärker als eigenständiger Politikbereich wahrgenommen werden" (Immanuel Hoff).

QUELLEN:
Sigmar Schmidt, Wolf J. Schünemann, 9. Die Sozialpolitik der Europäischen Union, S. 274 - 295, in: Europäische Union: Eine Einführung, Studienkurs Politikwissenschaft, Band 3944, ISBN-10: 3832910670, ISBN-13: 978-3832910679, April 2009, Nomos Verlag
Uwe Puetter, Die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU, Wien, 2009, ISBN 978-3-8252-2968-9, in: Europa kompakt - Band 3, UTB 2968
Sozialkompass Europa, Bundesinnenministerium für Arbeit und Soziales, http//www.sozialkompass.eu/
Fünf-Präsidentenbericht zur Wirtschafts- und Währungsunion, Juni 2015 http//ec.europa.eu/News/2015/06/20150622_de.htm
Benjamin Immanuel Hoff, Rede zur Europapolitischen Strategie des Freistaates Thüringen, in: Regierungserklärung vom 17. März 2016 im Thüringer Landtag, http//www.benjamin-hoff.de/de/article/3885.rede-zur-europapolitischen-strategie-des-freistaates-thueringen.html Stichworte: Cornides, Christoph •  Europa-EU •  Hoff, Benjamin Immanuel •  Puettner, Uwe •  Schmidt, Siegmar •  Schünemann, Wolf J. •  xxx-Kurs Philosophie/Kulturw. •  xxxArGe-B

PDF-Dok. vom: 7. 12. 2016 Katalogeintrag vom: 2016 12. 11. Fundstelle: http://www.linkekritik.de/fileadmin/DOK/SP2_Periodika/ArGe_RS/20161015-ArGe_RB_17.pdf#page=01 20161001_Detscher_Einleitung zum Thema "Fürsorge" - Kurs Philosophie/Kulturwiss. Eva, Detscher in: ArGe RB-17/2016, S. 1. Thema "Fürsorge - auf dem Hintergrund christlicher, jüdischer und muslimischer Glaubensgemeinschaften sowie staatlicher Wohlfahrtsorganisation". Wir haben das Thema gewählt, um die Erfordernisse verschiedenster sozialer Umwelten zu erkennen und zu verstehen, wie damit umzugehen ist. Klar ist, dass auch in der Fürsorge- und Wohlfahrtswirklichkeit Pluralität gewünscht, gefordert und durchgesetzt werden muss. Das hat auch der Blick über den Nationalstaatsrahmen hinaus auf Ansätze für eine sozialstaatliche Perspektive für Gesamteuropa gezeigt.

QUELLEN:
Sina Tesch, Die Rolle der Diakonie als zivilgesellschaftlicher Akteur, in: Sozialwirtschaft und Diakonie: Spannungsfelder und Orientierungen, Bochum, April 2015, in: Denken und Handeln, Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, hrsg. von Esther Almstadt, Wolfgang Maaser, Irene Gerlach, Neue Folge Band 14, Schriftenreihe der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Niklas Luhmann, Formen des Helfens im Wandel gesellschaftlicher Bedingungen, in: Niklas Luhmann, Soziologische Aufklärung, Band 2, Wiesbaden 2005, Springer Fachmedien
John Rawls, Gerechtigkeit als Fairness. Ein Neuentwurf, S. 44 - 51, S. 76 - 80, ISBN 3-518-58366-2, 2003, Frankfurt a. M., Suhrkamp Verlag
Heinrich Bedford-Strohm, Menschenrechte und Menschenwürde in der Perspektive Öffentlicher Theologie, S. 5 - 20, in: International Journal of Orthodox Theology, 2.3.2011
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V., Selbstdarstellung, www.zwst.org
"Zedaka", Das Leitbild der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST), www.zwst.org
Rauf Ceylan, Michael Kiefer, Muslimische Wohlfahrtspflege in Deutschland. Eine historische und systematische Einführung, S. XI - XIV, S. 25 - 29, S. 52 - 64, S. 76 - 82, S. 97 - 105, 2016, Springer VS
Sigmar Schmidt, Wolf J. Schünemann, 9. Die Sozialpolitik der Europäischen Union, S. 274 - 295, in: Europäische Union: Eine Einführung, Studienkurs Politikwissenschaft, Band 3944, ISBN-10: 3832910670, ISBN-13: 978-3832910679, April 2009, Nomos Verlag
Uwe Puetter, Die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU, Stuttgart, 2009, ISBN 978-3-8252-2968-9, in: Europa kompakt - Band 3, UTB 2968
Sozialkompass Europa, Bundesinnenministerium für Arbeit und Soziales, http//www.sozialkompass.eu/
Fünf-Präsidentenbericht zur Wirtschafts- und Währungsunion, http//ec.europa.eu/News/2015/06/20150622_de.htm
Benjamin Immanuel Hoff, Rede zur Europapolitischen Strategie des Freistaates Thüringen, in: Regierungserklärung vom 17. März 2016 im Thüringer Landtag, http/ Stichworte: Detscher, Eva •  Bedford-Strohm, Heinrich •  Ceylan, Rauf •  Europa-EU •  Hoff, Benjamin Immanuel •  Islam •  Jüdische Religionsgemeinschaft •  Kiefer, Michael •  Kirche/Religion •  Luhmann, Niklas

PDF-Dok. vom: 7. 12. 2016 Katalogeintrag vom: 2016 12. 11. Fundstelle: http://www.linkekritik.de/fileadmin/DOK/SP2_Periodika/ArGe_RS/20161015-ArGe_RB_17.pdf#page=16 20161001_Dokumentiert: Europäische Kommission zu Genossenschaften - Kurs Wirtschaft Europäische Kommission, in: ArGe RB-17/2016, S. 16-17. Dokumentiert: "Genossenschaften: Durch Kooperation zum Wachstum", "Die Kommission hat soeben eine Mitteilung über die Förderung der Genossenschaften in Europa angenommen. Nur wenige Monate zuvor hatten sich die Mitgliedstaaten über die Annahme einer Verordnung geeinigt, die die Gründung Europäischer Genossenschaften ermöglicht (siehe Pressemitteilung IP/0371071)... In der Mitteilung werden Maßnahmen vorgestellt, die eine stärkere Verbreitung der genossenschaftlichen Unternehmensform in ganz Europa fördern sollen. Sie zielen auf eine erhöhte Außenwirkung, die weitere Verbesserung des einzelstaatlichen Genossenschaftsrechts und einen verstärkten Beitrag der Genosssenschaften zur Gemeinschaftspolitik ab. (...)".

QUELLE:
Europäische Kommission, Pressemitteilung IP/04/266/ Brüssel, 26.2.2004, Dokumenten-Nr. der vollständigen Mitteilung: KOM(2004) 18 endgültig. Die Mitteilung ist abrufbar unter: http://ec.europa.eu/transparency/regdoc/rep/1/2004/DE/1-2004-18-DE-F1-1.Pdf oder http://europa.eu.int/comm/enterprise/entrepreneurship/coop/social-cmaf_agenda/social-cmaf-cooperatives.htm Stichworte: EU-Kommission •  Genossenschaften •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

PDF-Dok. vom: 7. 12. 2016 Katalogeintrag vom: 2016 12. 11. Fundstelle: http://www.linkekritik.de/fileadmin/DOK/SP2_Periodika/ArGe_RS/20161015-ArGe_RB_17.pdf#page=16 20161001_Lötzer_Genossenschaften - Kursbericht Wirtschaft Rüdiger Lötzer, in: ArGe RB-17/2016, S. 16. Genossenschaften sind international anerkannt, gesichert und gewünscht. Dass die Bedeutung und Nützlichkeit von Genossenschaften nicht nur in entwickelten Industriegesellschaften gesehen und weitgehend anerkannt ist, sondern auch international, machten wir uns in der Diskussion anhand internationaler Dokumente deutlich. In den Berichten der Genossenschaftsverbände wird inzwischen ein deutlicher Anstieg der Genossenschaftsgründungen in den letzten Jahren konstatiert und dokumentiert, nicht nur im Wohnungsbereich, sondern auch im sozialen und landwirtschaftlichen Bereich und im Bereich neuer Energien.

QUELLEN:
Internationale Arbeitsorganisation (ILO), Empfehlung betreffend die Förderung von Genossenschaften, Resolution 193, verabschiedet auf der 90. Internationalen Tagung der ILO in Genf 2002. http://ilo.org/dyn/normlex/en/f?p=NORMLEXPUB:12100:0::NO:12100:P12100_INSTRUMENT_ID:312531:NO.
UN-Vollversammlung, Die Rolle der Genossenschaften in der sozialen Entwicklung, Resolution 56/114 vom 19.12.2001. http://www.un.org/Depts/german/gv-56/band1/ar56114.pdf.
Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Mitteilung der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss, und der Ausschuss der Regionen über die Förderung der Genossenschaften in Europa vom 23.2.2004, KOM(2004) 18 endgültig. http://ec.europa.eu/transparency/regdoc/rep/1/2004/DE/1-2004-18-DE-F1-1.Pdf.
Bundestagsfraktion DIE LINKE, Reformbedarf für Genossenschaften, Drucksache 17/10654 vom 11.9.2012, Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE, Drucksache 17/10534. http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/106/1710654.pdf.
DGRV – Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. und GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (Hrsg.), Die deutschen Genossenschaften in Europa, http://www.dgrv.de/webde.nsf/2a1a6cd05dbb01c0c1256e2f005612d1/2e65c54b0c6567d6c12577cb0046b705/$FILE/Genossenschaften_EU.pdf. Stichworte: Lötzer, Rüdiger •  DGRV – Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V.  •  Die Linke •  Europa-EU •  GdW – Wohnungs- u. <b>Immobilienunternehmen e.V..  •  Genossenschaften •  ILO Internationale Arbeitsorganisation •  UNO •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

PDF-Dok. vom: 21. 02. 2017 Katalogeintrag vom: 2017 03. 31. Fundstelle: 20170215_Detscher_Rechtsaußenparteien und die EU Eva, Detscher in: ArGe RB-18/2017, S. 10-12. Teil I: "Geliebter Feind - Rechtsaußenparteien und die Europäische Union". Thilo Janssen hat auf der Winterschule seine Studie "Geliebter Feind..." vorgestellt. Darin beschreibt er sehr detailliert und kenntnisreich die Parteien rechts von der Europäischen Volkspartei (EVP) und ihr Wirken. Die EU ist der Feind (daher der Titel der Studie), Machtverschiebungen zugunsten der Nationalstaaten, Veto-Recht, "raus aus dem Euro" das Anliegen. Gleichzeitig ist die EU als Ressource fest einkalkuliert: Zugriff auf EU-Gelder über Fraktionsbildung, Gründung von Stiftungen usw., die EU wird als Basis für Karrieren benutzt und das EU-Parlament als Bühne. Dennoch handelt es sich bei diesen Parteien nicht um einen geschlossen agierenden Block, die Übergänge zwischen Parteien und Fraktionen sind fließend, die Mehrheiten wechseln, Parteien sind über Einzelmitglieder in mehreren Fraktionen vertreten, der Kampf um die Meinungshoheit und um die Mehrheiten ist offen und voll entbrannt.

QUELLEN:
Thilo Janssen, Rosa Luxemburg-Stiftung, Büro Brüssel (Hrsg.), Geliebter Feind. Rechtsaußenparteien und die Europäische Union. Brüssel, Februar 2016, www.rosalux.de/fileadmin/rls _ uploads/pdfs/sonst _ publikationen/geliebterfeind _ Thilo _ Jannsen.pdf.
Frank Decker, Die populistische Herausforderung. Theoretische und ländervergleichende Perspektiven, in: Decker, Frank (Hrsg.), Populismus. Gefahr für die Demokratie oder nützliches Korrektiv?, Wiesbaden, 2006, S. 9-32. Stichworte: Detscher, Eva •  Decker, Frank •  Europa-EU •  Janssen, Thilo (Publ.) •  Politik •  xxx-Kurs Internationale Politik •  xxx-Kurs Philosophie/Kulturw. •  xxx:ArGe-Kurs-Wi-B •  xxxArGe-B

PDF-Dok. vom: 9. 10. 2024 Katalogeintrag vom: 2024 10. 09. Fundstelle: https://www.linkekritik.de/fileadmin/pb2024/pb24-05-i.pdf#page=20 20a-arbeitnehmer-gegen-subunternehmerkette-de-sousa

Paula Cravina de Sousa, PB05/2024, S.20a Arbeitnehmer vereinigen sich für eine Begrenzung von Subunternehmerketten. Bauunternehmen nutzen Subunternehmerketten, um atypische Beschäftigungsverhältnisse zu verschleiern, lagern wichtige Bauaufgaben aus, um die Arbeitskosten zu senken, und öffnen betrügerischen Unternehmen Tür und Tor, die grenzüberschreitende Subunternehmerverträge nutzen, um mit starkem Lohnwettbewerb, Ausbeutung und Sozialdumping Profit zu machen. Deshalb hat die Europäische Föderation der Bau- und Holzarbeiter (EFBH) die Kampagne: „Who‘s the Boss? Stoppt die Ausbeutung in Subunternehmerketten!“ gestartet. Ziel ist es auf der europäischen Ebene konkrete Lösungen zur Bewältigung dieses Problems zu finden. Stichworte: 2024 •  de Sousa, Paula Cravina  •  EFBH (Bau-Holz) •  Europa-EU